Warum ich mit zwei neuen Taschen aus Paris zurückkehrte…

Es war wie immer wunderschön in Paris …deshalb nehm ich euch heute nochmal an die Hand und lauf mit euch ein bisschen durch die Straßen von Paris…

Wer in St. Germain unterwegs ist, sollte unbedingt bei Ralph Lauren auf dem Boulevard St. Germain in sein entzückendes Restaurant schauen …so toll …schon die blaue Eingangstür und der Gang dorthin: eine wahre Augenweide…
Seitdem ich dort war, träume ich übrigens von blauem Geschirr, und war gleich im BHV, meinem Lieblingskaufhaus auf der Suche danach …
Diese Shoppingoase mag ich sehr gerne …nicht nur, weil sie in meinem Lieblingsviertel liegt und ich somit viermal täglich daran vorbeilaufe …sondern auch, weil ich dieses kleine, etwas heimelige mag, im Gegensatz zu den Galeries Lafayette und dem Bon Marché ist es wirklich ein Minikaufhaus und deshalb auch nicht so touristisch überlaufen…und wenn ihr wüsstest, was in unserem Haushalt alles von dort stammt – ich shoppe da jetzt schon seit ca. 9 Jahren – und mich somit täglich an Paris erinnert …würdet ihr schmunzeln!!!
Ich sag nur: vom Toaster über den Wäscheständer bis hin zum Fahrradhelm (davon gibt es leider kein Foto… hat der Gatte beim Packen in der Wohnung vergessen, wird aber nachgeschickt!!!) …sind wir da gut „französich „ausgestattet …und auch diesmal wurde dort einiges …Wichtiges!!!… erstanden …unter Anderem habe ich diese Traumtasche von Vanessa Bruno noch in letzter Sekunde …also wirklich …auf dem Weg zum Parkhaus mitgenommen …ich träumte von ihr seit dem letzten Besuch zu Weihnachten und hab sie gefühlte 20 mal umgehabt und aufgrund ihres stolzen Preises wieder weggehängt …
und nun schlepp ich sie auch wirklich bei jeder sonnigen Gelegenheit mit und bin schwer verliebt… vorallem passt sie zu wirklich jedem Hauch von blau und davon gibt es ja genug in meinem Sommerkleiderschrank!!!
Ist also so ein richtiges cost-of-wear-Stück, würde meine Freundin sagen…
Das Kleid oben ist übrigens von Uniqlo…
da ist ja schon der Laden so schön, dass man nur auf Grund des Geschäfts schon ins Marais muss…
Also an diesem Eingang nicht vorbei gehen …Gott sei Dank war bei Uniqlo Sale, das hat dann mein teueres Taschenkaufdesaster komplett ausgeglichen… hüstel!!!
Ich hab da nämlich noch so ein Traumstück aus Paris mitgenommen…
Der Laden von Inès de la Fressange war erst wenige Tage zuvor eröffnet worden, als wir nach Paris kamen…
Und warum er in dieser Woche zu einer Art zweitem Zuhause in Paris wurde… erzähle ich euch im nächsten Paris-Post!!!
Hier nochmal das Traumstück… „Arbeitstasche“ meinte mein Mann (nett ist er)… am Fuße des Eiffelturms ist dieses Bild entstanden… also ehrlich… mehr Paris geht doch nicht, oder???
Herzensgrüße
Eure Rike


Bienvenue ! Herzlich Willkommen!

Es fängt an. Ich öffne das Tor in meine Welt.
 
Dies ist ein Blick durch das Stadttor von Regensburg. Denn hier sind wir gelandet endlich angekommen. Nach einer langjährigen Rundreise durch ganz Deutschland, vom Altbau zum Neubau, von der Wohnung zum Reihenmittelhaus.

Geboren wurde ich in Dortmund, das Studium verschlug mich nach Bochum, Bonn und Köln. Der erste Job war in Düsseldorf. Und da ich im Außendienst anfing, ging mein Gebiet bis zur holländischen Grenze.
Gelebt und geliebt haben wir dann im weltoffenen Köln, Resultat: unser Sohn Max, ein echter Kölner.
Es war toll, es war schön. Aber die Karawane zieht weiter…
an den Starnberger See.
Wow, Bayern, Welten prallen aufeinander. Von der Kölschen Frohnatur mit der fünften Jahreszeit zum bayrischen „Mir san mir„, mit Maibaum aufstellen und Wies’n, unsere Frikadellen wurden zu Fleischpflanzerln, unsere Brötchen zu Semmeln, statt 1.FC Köln der FC Bayern Nein, das ist nie passiert! Die Fußballliebe ist bis heute geblieben (noch vor ein paar Wochen waren meine Männer beim Auswärtssieg des 1.FC Köln gegen die 1860er Löwen). Statt Karnevalskostüm jetzt Dirndl und Lederhosn. Horizonterweiterung durch einen neuen Job bis nach Österreich – eine aufregende Zeit.
Der See und die Berge wurden unsere Heimat. Und unsere Familie vergrößerte sich um eine kleine Bayerin – unser Sternchen Stella-Marie.
 Wer aber nun meint, wir wären angekommen – weit gefehlt!
Der Job weitete sich auf das europäische Ausland aus, und der nächste Umzug stand ins Haus…
Geliebtes Rheinland, wir kommen zurück. Mit zwei Kindern im Gepäck bekommt das Wort Umzug eine völlig neue Dimension. Nicht zu vergessen all die Haustiere. Unsere Fische mussten ihr Aquarium verlassen und im Obi-Eimer übernachten (alle haben überlebt!!). Kölle Alaaf! Kurz und gut: eine weitere Geburt stand ins Haus, unser jüngster Sohn Philippe und ein Hamster gesellten sich zu uns.
Es liest sich nett, aber bedeutete auch Chaos: jedes Mal neue Kindergärten, Schulen, wo ist der nächste Aldi, wer geht mit ein Glas trinken, und und und.
Mit einem dreimonatigen Baby ging es zurück nach Bayern.
Ich hoffte auf Beständigkeit, doch das Leben schrieb einen anderen Plan. Merde!Alles ging den Bach herunter im wahrsten Sinne des Wortes, aber ich wäre nicht Rike, wenn ich nicht an die Liebe und das Leben mit diesen wundervollen Kindern, diesem unglaublichen Mann weiter geglaubt hätte. Nein, es musste eine Lösung geben, und es gab sie.
Auf Umwegen ein kleiner Zwischenstopp in OWL, was wie eine Superchance aussah, entpuppte sich als endgültiges Desaster.
Und trotzdem oder vielleicht genau deshalb sind wir da in dieser wundervollen Reihenhaussiedlung in der Regensburger Altstadt: Leben pur.
Wie ich finde, unsere beste Station überhaupt.
Aber jetzt genug der Erklärungen, warum ich hier bin, ich habe nie aufgehört, an das Leben zu glauben, und die Liebe und eine wie auch immer gestaltete Himmelsmacht, die meine Familie beschützt und begleitet.
So, jetzt aber genug der Geschichten, jetzt geht es weiter im Hier und Jetzt im vollen Leben mit Genuss und Freude, doch der Hintergrund ist mir wichtig. Beim nächsten Mal erzähle ich Euch über meine Liebe zu Frankreich und unsere nächste Reise nach Paris.
Herzensgrüße
Eure Rike