Mein Leben Teil 40: Eine entschleunigte Weihnachtszeit


Dieses Jahr hatte ich so gar keine Lust, die schöne Weihnachtszeit mit „unwichtigen Dingen“ zu vergeuden, und daher haben wir einiges ganz anders gemacht.

Dieser ganze „Perfektionismus“ mit ständig Plätzchen backen und selbstgebastelten Weihnachtskalendern passte irgendwie nicht in meinen Zeitplan.

Meine Priorität für diese Zeit lag eindeutig darin, noch einmal alle meine Lieblingsmenschen zu treffen, und das wird tatsächlich funktionieren.

Ich habe mit all meinen Freundinnen noch ein Treffen sogar wirklich, bis kurz bevor wir dann losfahren, hinbekommen, und das macht mich richtig glücklich… dafür ist natürlich einiges Andere auf der Strecke geblieben… Was ich aber für dieses Jahr als absolut unwichtige Sache einstufe.

Es gab gar keine große Weihnachtsdeko, nur unseren wirklich schönen Kranz und endlich wieder eine echte Tanne, die jetzt auch schon komplett geschmückt die Wohnung erhellt.

Auch da bin ich vom üblichen Schema abgewichen, denn unser Weihnachtsbaum trägt außer Lichtern nur Kugeln, und all meine gesammelte Deko ist immer noch in ihren Kisten.

Am nächsten Wochenende ist dann unsere kleine „Familien-Weihnacht“ in Köln mit Raclette und heißem Stein, so wie wir es eigentlich immer machen… nur eben ein Wochenende vor der Heiligen Nacht… Die werden wir dann zu viert gemütlich in Paris verbringen.

Wenn man erwachsene Kinder hat und dazu auch noch schulpflichtige… ist es gar nicht so leicht, alle zusammenzubringen, und wenn dann auch noch eine liebe Partnerin mit ebenfalls großem Familienanhang dazu kommt, muss man halt Kompromisse eingehen.

Für mich ist es viel wichtiger, alle beisammen zu haben als das Datum an sich.

Außerdem besuchen uns die Großen dann auch noch in Paris, und wir haben dann nochmal eine gemeinsame Zeit.

Bei den Geschenken haben wir ja schon lange zurückgefahren, es gibt ein paar Kleinigkeiten schon im Advent und jeweils ein Geschenk kommt mit nach Paris… so machen wir es schon viele Jahre und finden es alle ganz normal.

Dieses Jahr werden wir allerdings noch eine wunderschöne Reise an unseren Aufenthalt in der Lieblingsstadt dranhängen.

Da wir ja viele Jahre in Bayern gelebt haben, fehlt uns schon der Schnee im Rheinland… und da sehr liebe Freunde von uns in Österreich leben, die wir ganz dringend besuchen wollen, werden wir mit ihnen gemeinsam ins neue Jahr starten und auch noch den Geburtstag meines Mannes in den Bergen feiern.

Ich bin sehr gespannt darauf, endlich wieder in Innsbruck und Seefeld zu sein… zwei Orte, mit denen ich schöne Erinnerungen verbinde.

Philippe freut sich ganz arg auf Schnee und Schlitten fahren, und vielleicht können wir ja auch noch ein wenig unser altes Hobby aufleben lassen und Ski fahren gehen.

Ich finde, das sind tolle Aussichten auf unsere Weihnachtszeit, und wenn natürlich durch die Arbeit und leider auch Schule noch etwas Stress auf uns zukommt, ist die Vorfreude doch wie immer am Schönsten.

Lasst Euch nicht unnötig stressen, sondern versucht auch noch Zeit für euch einzuplanen… denn die Zeit, die wir mit lieben Menschen verbringen, ist doch wirklich das schönste Geschenk.

Herzensgrüße
Eure Rike

One thought on “Mein Leben Teil 40: Eine entschleunigte Weihnachtszeit

  1. Liebe Rike,
    Ich habe dein Interview heute Morgen in der OVZ mit großem Interesse gelesen, und musste dann auch eben deine Internet Seite besuchen.
    Vieles spricht mir aus der Seele, ich bin 52 krankheitsbedingt in einer beruflichen Sackgasse, schreibe gerne (aber nur für mich ) und werde deine Tagebuch Idee mal umsetzen.
    Vielen Dank dafür….liebe Grüße Silke

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